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Bericht Borkener
Zeitung vom 21.07.2010:
Zum Auftakt der
Dorstener Fußball-Stadtmeisterschaften (Qualifikation) musste die Erler
Eintracht in eine Niederlage einwilligen. Gegen den
A-Kreisliga-Aufsteiger SuS Hervest-Dorsten unterlagen die Schützlinge
von Trainer Robert Glombik mit 0:2, schieden damit bereits frühzeitig
aus dem Wettbewerb aus.. Bereits nach vier Minuten war Dorstens
Routinier Michael Pröpper zur Stelle und markierte per Kopf das 1:0. In
der Folgezeit hatte Erle mehr vom Spiel, spielte aber nicht gefährlich
genug nach vorne. In der zweiten Halbzeit war es dann wiederum Michael
Pröpper, der den Sack mit seinem Kopfball zum 2:0 endgültig zu machte
(58.).
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Bericht
Dorstener Zeitung
21.07.2010:
Wohl dem der einen Michael Pröpper hat. Der Senior-Stürmer
des A-Liga-Aufsteigers SuS Hervest hat sein Team in der
Stadtmeisterschaft eine Runde weitergebracht. Gegen die Eintracht aus
Erle feierten die Hervester am Dienstagabend einen 2:0-Erfolg.
Die Partie war nur vier Minuten alt, da war Pröpper schon
zu Stelle. Obwohl er nicht gerade ein Riese ist, köpfte er nach einer
Ecke sehr platziert zur Hervester Führung ein. Spielerisch konnten die
Gastgeber allerdings nicht das Ergebnis zementieren. Im Gegenteil: Die
Erler, bekanntlich ebenfalls A-Ligist, bekamen langsam aber sicher das
Spiel in die Hand. Allerdings fanden die Glombik-Kicker nur ganz selten
den Weg durch die Hervester Abwehr. Jule Rehmann sprang knapp an einer
Flanke vorbei. Wenig später brachte Philipp Kraus das Leder per Kopf zu
ungenau auf das Hervester Gehäuse. Die Gastgeber waren mit einigen
Aufstellungssorgen in die Partie gegangen. Die Spieler aus der Reserve
machten in der Defensive ihre Sache sehr gut. In Richtung Erler Tor
fehlte es aber an Ideen. So blieb es auch im zweiten Durchgang, in dem
die Gäste öfter im Ballbesitz waren. Das Tor machten aber die
Hervester. Thomas Lange flankte den Ball von rechts auf den zweiten
Pfosten und Michael Pröpper köpfte die Kugel zum 2:0 ins Netz. Damit
war die Partie entschieden. Auch wenn Jonas Rottmann noch einmal die
Latte des SuS-Tores traf, stand der Hervester Erfolg nicht mehr zur
Diskussion. Am Donnerstag geht es gegen Altendorf um den Einzug in die
Endrunde.
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Bericht
WAZ
21.07.2010:
Ein Auftakt nach Maß für die diesjährigen Stadtmeisterschaften:
Der A-Kreisligist aus dem Westen, SuS Hervest, empfing die Erler Eintracht
als Vertreter der A-Kreisliga-Borken.
Trotz der vergleichsweise kurzen Vorbereitungszeit und der
tropischen Temperaturen spielten beide Teams ein schnelles Spiel und
zeigten dabei recht rustikalen Fußball. Einmal mehr machten die Hervester
deutlich, dass sie auf ihrem eigenen Geläuf eine Macht sind und Michael
Pröpper immer noch ein brandgefährlicher Torjäger ist. Nach vier
Minuten gewann Pröpper ein Laufduell gegen einen Erler, der gut sein Sohn
sein könnte und köpfte eine präzise Flanke zum frühen 1:0 in das Erler
Tor. Wie lautete die Erler Antwort? Wütende Gegenangriffe, die teilweise
mit unnötiger Härte voran getrieben wurden. Zwar entwickelten sich dabei
auch Torchancen für die Erler, doch die Schützlinge von Trainer Robert
Glombig konnten sich nicht wirklich durchsetzen. In der ersten Hälfte
hatte Jule Rehmann in der 31. Minute den Ausgleich auf dem Fuß und nur
wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff vergab Philip Kraus die Chance zum
1:1. Das waren dann aber auch schon die gefährlichen Momente, die von den
Erlern erzeugt wurden. Der SuS Hervest wartete geschickt auf seine Chancen
und der alte Fuchs Michael Pröpper schnürte unruhig an der
Strafraumlinie der Erler. In der Tat wurde Pröpper in der 58. Minute
schlicht weg übersehen und mit einem Kopfball wie aus dem Fußball-Lehrbuch
verwandelte der Torjäger zum 2:0. „Jetzt kann ich beruhigt in den
Urlaub fliegen. Ich glaube, dass ich meinen Anteil an dem Sieg gebracht
habe“, sagte Pröpper nach seiner Auswechselung. Seine
Mannschaftskollegen und die die Erler Eintracht werden wohl in der
Vorbereitung noch eine Menge Arbeit vor sich sehen und ohne Pröpper wirkt
die Sturmreihe der Hervester nicht sonderlich gefährlich. Ein Umstand,
der den letzten 30 Minuten dieser Partie in der Kombination mit der immer
noch tropischen Hitze den Schwung nahm und das gesamte Spiel in ein
anderes Licht rückte. Ein Zeichen für die Erschöpfung der Spieler waren
sicher auch die vielen kleine und etwas größeren Fouls, mit denen beide
Teams immer wieder versuchten, den Spielfluss zu stoppen. Am Ende siegte
der SuS vor rund 100 Zuschauern verdient und trifft jetzt in der nächsten
Runde auf den SV Altendorf. „Man kann auch mal gewinnen, ohne die
meisten Spielanteile zu haben. Ein erster Schritt ist getan“, sagte ein
spürbar erleichterter SuS-Trainer Thomas Lange.
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