Spielbericht
20.07.10


Hervest-Dorsten - Eintracht Erle
2 : 0 (1 : 0)
Spielbericht

Tore:

1:0 Dorsten (02.min)
2:0 Dorsten (58.min)

Bericht Robert Glombik 21.07.2010:

Schon mit dem ersten Dorstener Angriff hatte die Eintracht große Probleme. Ein langer Ball wird vom Erler falsch eingeschätzt und unnötig zur Ecke geklärt. Beim Eckball setzt sich ein Dorstener gegen zwei Erler durch und köpft in der 2. Minute die Führung ein. Doch Erler zeigte Moral und versuchte den Rückstand schnell aufzuholen. Philipp K. war der erste der den Ausgleich auf den Fuß hatte als er in einen Flankenball hineinsprang. Die Eintracht blieb die dominierende Mannschaft hatte aber große Probleme zum Abschluss zu kommen. Es dauerte bis zur 28. Minute als Jule R. nach einer Flanke den Ball knapp am Tor vorbei köpfte. Nur vier Minuten später setzte sich Michael K. über die rechte Seite durch und bedient in der Mitte Jule R. dessen Torschuss für etwas Gefahr sorgte. Bis zur Halbzeit blieb die Eintracht am Drücker ohne die Endscheidende Durchschlagskraft. 

In der zweiten Halbzeit musste Erle dem hohen Tempo Tribut zollen. Das Spiel verflachte Zusehens die Härte nahm zu. Die Eintracht hatte wieder durch Jule R. die Möglichkeit zum Torschuss, dieser ging aber deutlich übers Tor. In der 58. Minute wieder ein Endscheidender Fehler in der Erle Deckung. Nach einem langen Ball kommt der Erler nicht in denn Zweikampf und so köpft der älteste Spieler auf dem Platz in aller Ruhe das 0:2 ein. Es folgten Planlos vorgetragene Angriffe der Eintracht gegen einen tief in der eigenen Hälfte stehenden Gegner. In der 75. Minute setzt Jonas R. noch einen Ball an die Querlatte als er nach einer Ecke aus spitzem Winkel zum Torschuss kommt. Bis zur letzten Minute gaben sich die Erler nicht auf kamen aber auch nicht mehr zum Ehrentreffer.

Bericht Borkener Zeitung vom 21.07.2010: 

Zum Auftakt der Dorstener Fußball-Stadtmeisterschaften (Qualifikation) musste die Erler Eintracht in eine Niederlage einwilligen. Gegen den A-Kreisliga-Aufsteiger SuS Hervest-Dorsten unterlagen die Schützlinge von Trainer Robert Glombik mit 0:2, schieden damit bereits frühzeitig aus dem Wettbewerb aus.. Bereits nach vier Minuten war Dorstens Routinier Michael Pröpper zur Stelle und markierte per Kopf das 1:0. In der Folgezeit hatte Erle mehr vom Spiel, spielte aber nicht gefährlich genug nach vorne. In der zweiten Halbzeit war es dann wiederum Michael Pröpper, der den Sack mit seinem Kopfball zum 2:0 endgültig zu machte (58.).

Bericht Dorstener Zeitung 21.07.2010:

Wohl dem der einen Michael Pröpper hat. Der Senior-Stürmer des A-Liga-Aufsteigers SuS Hervest hat sein Team in der Stadtmeisterschaft eine Runde weitergebracht. Gegen die Eintracht aus Erle feierten die Hervester am Dienstagabend einen 2:0-Erfolg. 

Die Partie war nur vier Minuten alt, da war Pröpper schon zu Stelle. Obwohl er nicht gerade ein Riese ist, köpfte er nach einer Ecke sehr platziert zur Hervester Führung ein. Spielerisch konnten die Gastgeber allerdings nicht das Ergebnis zementieren. Im Gegenteil: Die Erler, bekanntlich ebenfalls A-Ligist, bekamen langsam aber sicher das Spiel in die Hand. Allerdings fanden die Glombik-Kicker nur ganz selten den Weg durch die Hervester Abwehr. Jule Rehmann sprang knapp an einer Flanke vorbei. Wenig später brachte Philipp Kraus das Leder per Kopf zu ungenau auf das Hervester Gehäuse. Die Gastgeber waren mit einigen Aufstellungssorgen in die Partie gegangen. Die Spieler aus der Reserve machten in der Defensive ihre Sache sehr gut. In Richtung Erler Tor fehlte es aber an Ideen. So blieb es auch im zweiten Durchgang, in dem die Gäste öfter im Ballbesitz waren. Das Tor machten aber die Hervester. Thomas Lange flankte den Ball von rechts auf den zweiten Pfosten und Michael Pröpper köpfte die Kugel zum 2:0 ins Netz. Damit war die Partie entschieden. Auch wenn Jonas Rottmann noch einmal die Latte des SuS-Tores traf, stand der Hervester Erfolg nicht mehr zur Diskussion. Am Donnerstag geht es gegen Altendorf um den Einzug in die Endrunde.

Bericht WAZ 21.07.2010:

Ein Auftakt nach Maß für die diesjährigen Stadtmeisterschaften: Der A-Kreisligist aus dem Westen, SuS Hervest, empfing die Erler Eintracht als Vertreter der A-Kreisliga-Borken. 

Trotz der vergleichsweise kurzen Vorbereitungszeit und der tropischen Temperaturen spielten beide Teams ein schnelles Spiel und zeigten dabei recht rustikalen Fußball. Einmal mehr machten die Hervester deutlich, dass sie auf ihrem eigenen Geläuf eine Macht sind und Michael Pröpper immer noch ein brandgefährlicher Torjäger ist. Nach vier Minuten gewann Pröpper ein Laufduell gegen einen Erler, der gut sein Sohn sein könnte und köpfte eine präzise Flanke zum frühen 1:0 in das Erler Tor. Wie lautete die Erler Antwort? Wütende Gegenangriffe, die teilweise mit unnötiger Härte voran getrieben wurden. Zwar entwickelten sich dabei auch Torchancen für die Erler, doch die Schützlinge von Trainer Robert Glombig konnten sich nicht wirklich durchsetzen. In der ersten Hälfte hatte Jule Rehmann in der 31. Minute den Ausgleich auf dem Fuß und nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff vergab Philip Kraus die Chance zum 1:1. Das waren dann aber auch schon die gefährlichen Momente, die von den Erlern erzeugt wurden. Der SuS Hervest wartete geschickt auf seine Chancen und der alte Fuchs Michael Pröpper schnürte unruhig an der Strafraumlinie der Erler. In der Tat wurde Pröpper in der 58. Minute schlicht weg übersehen und mit einem Kopfball wie aus dem Fußball-Lehrbuch verwandelte der Torjäger zum 2:0. „Jetzt kann ich beruhigt in den Urlaub fliegen. Ich glaube, dass ich meinen Anteil an dem Sieg gebracht habe“, sagte Pröpper nach seiner Auswechselung. Seine Mannschaftskollegen und die die Erler Eintracht werden wohl in der Vorbereitung noch eine Menge Arbeit vor sich sehen und ohne Pröpper wirkt die Sturmreihe der Hervester nicht sonderlich gefährlich. Ein Umstand, der den letzten 30 Minuten dieser Partie in der Kombination mit der immer noch tropischen Hitze den Schwung nahm und das gesamte Spiel in ein anderes Licht rückte. Ein Zeichen für die Erschöpfung der Spieler waren sicher auch die vielen kleine und etwas größeren Fouls, mit denen beide Teams immer wieder versuchten, den Spielfluss zu stoppen. Am Ende siegte der SuS vor rund 100 Zuschauern verdient und trifft jetzt in der nächsten Runde auf den SV Altendorf. „Man kann auch mal gewinnen, ohne die meisten Spielanteile zu haben. Ein erster Schritt ist getan“, sagte ein spürbar erleichterter SuS-Trainer Thomas Lange.

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